Wir reisten aus Schwäbisch Hall an 

um in einer Ferienwohnung mit Angelika Behrens zu gebären, da wir in einem Notfall die Filderklinik um die Ecke haben wollten. Die Geburt war sanft und traumhaft. Um 1 Uhr kam Frau Behrens und um 3 Uhr Iris Salomé zur Welt bei Musik und Kerzenschein. Wir hatten eine Engelskerze angezündet, die so weit herunterbrannte, so lange die Geburt dauerte. Wir schätzten Frau Behrens unaufgeregtes Wesen und ihre sichere, besonnene Vorgehensweise. Sowohl Vor- und Nachsorge als auch die Geburt mit Frau Behrens waren traumhaft. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Hektik oder Verunsicherung aufkam. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass leichtsinnig gehandelt wurde. Vielmehr war es eine entspannte und kompetente Begleitung. Wir würden sofort wieder extra anreisen, um eine Hausgeburt mit Frau Behrens zu erleben. 2 Monate nach dem Geburtstermin starteten wir den Elternprotest für die Hebammen in Schwäbisch Hall und Hohenlohe. Frau Behrens wünschen wir, dass es auch in ihrer Nähe genug Eltern gibt, die sich stark machen für den Berufsstand der Hebammen und vor allem für die Hausgeburt, sei es wegen der steigenden Haftpflichtprämien oder wegen der Attacken der Krankenkassen.
Karin und Hartmut S., Schwäbisch Hall

Beim ersten Treffen mit Hebamme Angelika sprach ich über meine Angst

vor den Schmerzen und sie stimmte mir zu: eine Geburt sei in der Tat schmerzhaft. Eine andere Antwort wäre mir ehrlich gesagt lieber gewesen, auch wenn ich dieser nicht geglaubt hätte. Doch Angelika beließ es nicht dabei. Sie meinte, dass Geburtserfahrung und dieser Schmerz eine Frau sehr stärken könne und eine Frau es durchaus schaffe. Aufgrund meiner sehr großen Angst empfahl sie uns, einen Hypnobirthingkurs zu besuchen. Dort lernten wir einige gute Techniken zur Entspannung. Mit Hilfe dieser aber auch anderer Techniken bereitete ich mich intensiv auf die Geburt vor. Ich begriff, dass nicht der Schmerz das Problem war, sondern meine Angst.

Um meine Angst zu verlieren, war es sehr hilfreich, mich auf eine Hausgeburt zu konzentrieren und regelmäßig von unserer Hebamme besucht zu werden. Angelikas entspannte Art sowie ihre Ansichten halfen mir sehr, nämlich indem sie keinen Zirkus um die Geburt machte. Genau das ist doch der uralte Sinn einer Hebamme, oder?

Und so sah unter anderem meine Vorbereitung aus. Ich unterließ den Kontakt zu Menschen, die mich darüber belehrten, wie wichtig ein Krankenhaus sei, oder die mir Unverantwortlichkeit vorwarfen. Gespräche über hochdramatische Geburten vermied ich konsequent. Ich traf mich mit Frauen, die selber Erfahrung hatten mit einer Hausgeburt.

Und dann kam der Tag X. Ich stand frühmorgens auf und hatte ein komisches Gefühl und dieses Gefühl kam immer wieder. Es war definitiv kein Schmerz, sondern eine Art „Energieüberschuss", der hinten von meiner Halswirbelsäule durch meinen Körper ging, ähnlich wie ein Orgasmus. Anders kann ich es nicht beschreiben. Es war unglaublich viel Energie in mir. Und ab diesem Moment machte ich nur noch das, worauf ich Lust hatte, ohne lange darüber nachzudenken.

Anschließend ging ich auf die Toilette und genau dort platzte meine Fruchtblase.

Mein Mann rief daraufhin Angelika an. Da ich in der Zwischenzeit einen Druck (es war immer noch kein Schmerz) verspürte, ging ich nochmal auf die Toilette.

Als Angelika kam, lächelte sie mich an und ich grinste vom Klo zurück. Sie überzeugte mich, vielleicht doch mal von meinem inzwischen heilig geworden Sitz runterzukommen, um zu schauen, wie weit der Muttermund geöffnet war.

Er war komplett offen. Zehn Zentimeter. Ja, das Kind würde jetzt kommen. Wir waren absolut überrascht. Beim besten Willen: Dass es jetzt so schnell gehen würde, konnte ich nicht glauben. Wo waren denn jetzt die Schmerzen?

Beide halfen mir in den Pool, und das Wasser war herrlich angenehm. Nach jeweils 45-sekündigen Wehen gab es immer eine angenehme sehr lange Pause, in der wir uns unterhielten und anlächelten.

Ich musste mich für nichts schämen und alles war gut, so wie es war. Mein Mann und ich konnten super zusammenarbeiten. Ja, das muss ich echt sagen, eine Geburt ist wirklich Arbeit! Die vorletzte Wehe war dann doch verdammt schmerzhaft, und ich spürte in der letzten Pause, dass ich keine Lust mehr hatte, noch dazu bekam ich Angst. Dieser einmalige besonders starke Schmerz verunsicherte mich ziemlich. Doch dafür blieb mein Kind weiterhin mutig und seine Herztöne ruhig.

Die Geburt hat mir sehr viel über mich selbst gezeigt, ich bin viel stärker als ich dachte. Sie hat mir auch etwas Grundlegendes über meinen Charakter verraten. Ich will diese Erfahrung einer Hausgeburt nie wieder missen, und mein zweites Kind möchte ich auch zu Hause gebären.

Rückblickend betrachtet

Ich  liege  mit  einer  Erkältung im Bett, in meinem Schlafzimmer. Und
wieder  einmal  denke  ich daran, wie genau hier, an diesem Ort, meine
Tochter  geboren  wurde.  

Über  zwei  Jahre  ist das jetzt her. Schöne
Erinnerungen  sind  es.  Die Geburt verlief unkompliziert und schnell.
Das  ganze  Drumherum war dank Angelika sehr entspannt. Stolz schwingt
mit,  Stolz  auf  das,  was ich geschafft bzw. geschaffen habe. Meiner
Tochter  ist ihre Geburt wohl auch ganz gut bekommen, denn sie ist ein
lustiges,  lebensfrohes  Persönchen. Wer weiß schon, ob und wie unsere
Geburt auch unsere Charakterzüge beeinflusst...


Zurück in meinem Schlafzimmer. Dies ist ein ganz besonderer Raum. Hier
wurde ein Mensch geboren. Schön, dass ich jeden Tag hier sein darf.


Viele Grüße von Loreen, Alexa, Stefan und Steffi

Die Geburt unseres Buben

Die Geburt unseres Sohnes Benno gehört zu unseren glücklichen und wunderbarsten Stunden unseres Lebens.

Schon vor meiner Schwangerschaft war uns klar: Wenn wir einmal ein Kind erwarten, und alles in der Schwangerschaft gut sein wird, würden wir unser Kind zuhause bekommen wollen, und zwar mit Angelika Behrens, die wir schon eine Weile kannten.
Und dann war es also irgendwann soweit….

Nach einer problemlosen und wunderbaren Schwangerschaft sind wir Mitte März in unser neues Heim gezogen und freuten uns auf ein paar schöne und erholsame Wochen vor der Geburt unseres ersten Kindes.

Wir hatten einen Hypnobirthing-Kurs belegt und hatten es trotz Umbau und Umzug geschafft, fast jeden Abend die Regenbogen- Entspannung zu machen.
Unser Kind sollte Anfang April zur Welt kommen aber ich rechnete fest damit, dass es erst einige Tage nach dem errechneten Termin kommen würde.
Da hatten wir die Rechnung allerdings ohne unser Kind gemacht….

Die Geburtsreise unseres Kindes begann nämlich schon 11 Tage vor dem errechneten Termin.
Nachdem wir uns gerade in unserem neuen Heim eingewöhnt hatten, und ich ein paar Tage zur Ruhe gekommen war, ist morgens um 7.20 am 25.3.2014, nach einer ungewöhnlich erholsamen Nacht, ganz unerwartet die Fruchtblase geplatzt.

Da war ich dann ersteinmal ganz perplex, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Nach einer Schreckensminute sagte ich meinem Körper dann, dass er dann bitte bitte auch gleich Wehen machen sollte.

Das tat er dann auch und darüber waren wir sehr dankbar.
Die Wehen kamen sofort in einem Abstand von 2-4 Minuten, aber nur leicht , und so habe ich mit meinem Mann beschlossen, dass er uns ein schönes Frühstück beim Bäcker besorgt, ich mit unseren Hunden Gassi gehe und wir nach einem gemeinsamen Frühstück noch den Bauch-Gipsabdruck machen.

Ich ging um 8.30 (davor hatte ich mich noch untersucht und mein Muttermund war 1 cm geöffnet) mit unseren Hunde eine Runde Gassi, rief unterdessen Angelika an und fragte, ob sie bald den Geburts-Pool bringen könnte, ich würde sie aber sonst noch nicht brauchen.
Dann war ich aber heilfroh, als ich gegen 9.00 endlich wieder daheim war, da die Wehen in dieser Zeit so an Intensität zugenommen hatten.

Ich sagte meinem Mann, dass es nichts mehr wird mit frühstücken, Gipsabdruck etc.
Angelika kam dann um 10.00 und nachdem sie feststellte, dass der Muttermund vollständig offen war, haben sie und mein Mann schnell den Pool im Kinderzimmer aufgebaut und mit Wasser gefüllt.

Es war wunderbar im warmen Wasser zu entspannen.

Kaum war ich dann im Wasser hatte ich die ersten Presswehen, auch direkt sehr intensiv, sodass ich ein paar Wehen brauchte um damit gut klar zu kommen. Dank des Hypnobirthing-Kurses konnte ich in den Wehenpausen wirklich gut entspannen,es wurde gelacht und gesprochen.

Während der ganzen Geburt lief im Hintergrund die Comfort Zone-CD.
Gegen Ende der Geburt wurde es im Raum immer ruhiger und ich konzentrierte mich auf die Geburt unseres Kindes.
Mein Mann war mir dabei die beste Unterstützung.
Um 11.50 wurde unser Kind dann ganz sanft im Wasser in unsere Hände geboren und wir sahen, dass wir einen Sohn bekommen hatten.

Nach der Geburt haben wir es uns im eigenen Bett gemütlich gemacht, und unser Sohn, mein Mann und ich bekamen endlich unser verdientes Frühstück.

Wir sind dir, Angelika, absolut dankbar, dass wir so eine schöne und vorallem selbstbestimmte Geburt haben durften.
Du hast dich im Hintergrund gehalten und warst doch sofort da, wenn wir dich brauchten.
Es war einfach wunderschön - vielen Dank dafür!

Lisa, Peter und Benno

Eins war für mich schon immer klar: Wenn ich mal ein Kind bekommen sollte, dann gehe ich nicht ins Krankenhaus.

Das liegt an meiner Angst vor Krankenhäusern, dem Geruch und den Spritzen usw. Ich stellte mir ein Geburtshaus vor und war im Austausch mit meiner Freundin, die ihre Kinder immer dort bekam.

Als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, rief ich Frau Behrens an, weil es in meiner nahen Umgebung keine Geburtshäuser gab. Also blieb die Hausgeburt übrig, um nicht ins Krankenhaus zu müssen. Frau Behrens kam zu einem Hausbesuch an welchem ich ihr mitteilte, dass ich Angst vor der Geburt habe und keine Schmerzen aushalten könne.

Ich dachte, diese Frau hat sicher einige gute Ideen und kann mir helfen, denn eins war klar: die Angst vor dem Krankenhaus war größer. Ich bekam meine guten Tipps, ging zum Hypnobirthing- Geburtsvorbereitungs –Kurs, übte fleißig die Atmungen und hatte bald keine Angst mehr vor der Geburt.

Bei jedem Besuch von Frau Behrens freute ich mich zu hören, dass es meinem Kind gut ging. Außerdem war ich froh, dass sie die ganze Vorsorge übernommen hat und ich nur zum Ultraschall zum Frauenarzt musste. Bald kündigte sich auch noch eine Freundin an, die gern bei der Geburt dabei sein wollte. Ich empfand dies als Erleichterung, als zusätzliche Stütze für mich und meinen Mann. Ich sagte ihr zu. Mein Kind kam 11 Tage nach dem errechneten Termin Zuhause zur Welt. Ich hatte alle erdenkliche Hilfe, durfte mich „anstellen“ und es war einfach super.

Keine PDA und sonstige störenden Dinge um mich herum, ich war in meiner Wohnung und fühlte mich wohl. Ich würde eine Hausgeburt jedem weiterempfehlen, es ist zu schaffen und dies sage ich als ein wirklich wehleidiger Mensch. Es war großartig und Mathilda ist ein so entspanntes Kind, was ich auf diese tolle Geburt zurückführe.

Vielen Dank Frau Behrens, ich würde es wieder tun! Es war eine sehr gute Betreuung.

Mein Sohn ist im September 2013 unter Begleitung von Hebamme Angelika Behrens zu Hause zur Welt gekommen.

Den Geburtsverlauf hätte ich mir nicht schöner, harmonischer und stressfreier vorstellen können. Warum aber haben wir uns für die Hausgeburt entschieden und wie ist sie verlaufen?

Vorausgegangen war der Hausgeburt drei Jahre zuvor eine Klinikgeburt – ein belastendes Erlebnis. Nach einem guten Wehenbeginn zu Hause begannen in der Klinik die „Schwierigkeiten“. Meine Wehen seien nicht stark genug hieß es, und so erfolgte die Geburt unter Einsatz von Wehentropf in Liegeposition. Nach der anstrengenden langen Geburt konnte ich aufgrund der daraus resultierenden starken Nachblutungen die nächsten Tage das Bett und die Klinik nicht verlassen. In meinem Zweibettzimmer kam ich überhaupt nicht zur Ruhe, das Personal war völlig überlastet, ich habe kaum geschlafen und am Ende der Woche war ich fix und fertig. Besonders nachts fühlte ich mich überfordert und allein gelassen.

Bei meiner zweiten Schwangerschaft wollte ich alles anders machen: In der Vorsorge ließ ich mich diesmal von einer Hebamme anstatt von einer Ärztin betreuen. Die Betreuung war viel persönlicher und besser, die Stimmung positiver, Wartezeiten entfielen. Hervorragend.

Zur Entbindung wollte ich diesmal auf keinen Fall wieder in eine Klinik gehen. Die negativen Erfahrungen von damals sollten sich nicht wiederholen. Alle Komplikationen, die dort aufgetreten waren, waren aus meiner Sicht „hausgemacht“ bzw. der Kliniksituation selbst geschuldet. Dass man sich im Beisein einer ständig wechselnden Belegschaft nicht wirklich entspannen kann, ist eigentlich logisch. Auch die kliniktypischen Eingriffe in den natürlichen Geburtsverlauf waren aus meiner Sicht unnötig gewesen und hatten alles nur verschlimmert.

Meine Vorsorge-Hebamme empfahl mir Angelika Behrens als Hausgeburtshebamme. Gleich zu Beginn meiner Schwangerschaft rief ich sie an. Bei einem ersten Treffen lernten wir uns kennen und konnten unsere Fragen zum Thema Hausgeburt stellen. Frau Behrens war uns gleich sympathisch und machte einen kompetenten Eindruck auf uns. Ich informierte mich außerdem in Büchern und Internet zum Thema. Dadurch war ich sehr positiv eingestimmt.

Die Schwangerschaft verlief völlig problemlos und entspannt. Die komplette Freibadsaison ging ich immer dreimal die Woche schwimmen, was mir sehr gut tat, und was ich jeder Schwangeren nur wärmstens empfehlen kann.

Das nächste Treffen mit Frau Behrens war Anfang September, direkt nach ihrem Urlaub. Wir klärten letzte Fragen und gingen noch einmal den Geburtsbericht von meiner ersten Geburt durch. Es tat sehr gut, noch einmal darüber zu sprechen und ich hatte einige Aha-Erlebnisse. Jetzt hatte ich das Gefühl, frei von Ängsten in meine zweite Geburt gehen zu können.

Und so war es dann auch. Noch am Abend ihres Besuchs ging es los mit leichten Wehen. Das ging die Nacht so weiter, aber noch leicht, ich konnte sogar ein wenig schlafen. Am nächsten Morgen ist mein Mann noch schnell zur Arbeit gefahren, hat das Nötigste erledigt und rechtzeitig zurückgekehrt, um unsere Tochter in den Kindergarten zu bringen. Ich informierte Frau Behrens, dass es jetzt losgeht. Als die Wehen gegen 14 Uhr ca. alle 5 Minuten kamen und stärker wurden, rief ich Frau Behrens an und bat sie, zu mir zu kommen.

Als sie ankam, waren die Wehen immer noch recht gut auszuhalten. Ich stand vor einem Tisch in unserem „Geburtszimmer“ im Dachgeschoss und veratmete die Wehen. Ausgerüstet war das Zimmer mit einem Bett, einer dicken Isomatte davor (zum Davorhinknien), einem Gymnastikball und allerlei weiterem Equipment wie Handtüchern, Waschlappen, einer Thermoskanne usw.

Das Wetter war wunderschön, ein ganz toller Sommertag. Das Fenster stand offen, die warme Sommerluft wehte herein, eine entspannte Atmosphäre. Wie schrecklich, stellte ich mir vor, jetzt in eine Klinik fahren zu müssen. Frau Behrens gab mir einige Tipps zu Veratmung, ansonsten durfte ich alleine weitermachen, was mir zu diesem Zeitpunkt auch am liebsten so war. Ab und zu schaute sie immer mal wieder nach dem Rechten.

Meine 3-jährige Tochter spielte derweil im Erdgeschoss zusammen mit meinem Mann. Beide hörten Musik und bekamen von den Wehen gar nichts mit – das war von uns auch so gewollt. Gegen 16 Uhr ging unsere Tochter zu unseren Nachbarn zum Spielen rüber. Die Wehen waren inzwischen stärker geworden und mein Mann und Frau Behrens unterstützten mich aktiv – das brauchte ich jetzt auch. Sie waren für mich da und ermutigten mich. Es half mir auch sehr, zwischendurch immer wieder aus fachkundiger Sicht von Frau Behrens zu erfahren, wie weit der Geburtsverlauf inzwischen vorangeschritten war.

Schließlich begab ich mich in den Vierfüßlerstand vors Bett. Dies empfand ich als angenehmste und effektivste Geburtsposition. Bei jeder Wehe vergrub ich meinen Kopf in den Kissen. Natürlich war es wahnsinnig anstrengend, aber mein Mann und Frau Behrens waren ganz toll für mich da und ich habe mich immer sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Frau Behrens war die Ruhe selbst und vermittelte eine positive Stimmung. Im Hinterkopf spürte ich: Alles wird gut.

Um 16.45 Uhr war unser Kind da. Wir wollten uns überraschen lassen, ob es ein Junge oder Mädchen wird, wie auch schon bei der ersten Geburt. Und jetzt schloss ich glücklich einen Jungen in meine Arme. Ich legte mich aufs Bett und wir konnten in aller Ruhe unser Kind kennenlernen. Es war wunderschön, jetzt zu Hause zu sein und nicht in irgendeinem unpersönlichen Klinikzimmer.

Frau Behrens und ihre Kollegin, die jetzt hinzugekommen war, kümmerten sich in der Zwischenzeit um die Aufräum- und sonstigen Arbeiten, sodass wir ganz für unser Kleines da sein konnten. Später erklärte sie uns noch die Plazenta.

Nachdem das alles erledigt war, holten wir unsere Tochter hinzu, damit auch sie ihr Geschwisterchen begrüßen konnte. Wie gut auch für sie, dass sie nicht in eine Klinik fahren und sich jeden Abend wieder von ihrer Mama verabschieden musste. Und wie schön, im eigenen Bad zu duschen und im eigenen Bett mit der ganzen Familie einzuschlafen.

Das Wochenbett verlief entspannt und ruhig. Mein Mann hatte sich diesmal einen Monat Elternzeit genommen und war voll für mich und unsere Tochter da. Die nächsten Tage war das Wetter noch wunderbar und so entspannte ich noch einige Tage in unserem „Sonnenzimmer“ im Dachgeschoss auf dem Bett.

Bei einer neuen Schwangerschaft würde ich mich jederzeit wieder für eine Hausgeburt und jederzeit wieder für Angelika Behrens entscheiden. Alle negativen Erlebnisse von meiner ersten Geburt hatten sich diesmal Positive gewendet und ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich mich diesmal dafür entschieden hatte. Unser Sohn ist jetzt zwei Monate alt und ein sehr zufriedenes Baby. Ich glaube, sein guter Start ins Leben hatte einen wesentlichen Anteil daran.

Meine erste Hausgeburt

Auch ich war anfangs skeptisch bezüglich der Hausgeburt. Man hört ja von vielen, Ärzten, Freunden oder der Familie immer wieder "Schauergeschichten" oder man wird einfach als fahrlässig bezeichnet. Aber ich kann alle Frauen nur ermutigen, diesen Schritt zu "wagen".

Meine ersten beiden Kinder habe ich im Krankenhaus bekommen, dies waren keine schönen Erlebnisse. Angelika ist so eine angenehme und tolle Hebamme. Sie hat mir immer Sicherheit vermittelt und gegeben. Ich war nur zu den 3 großen Ultraschalluntersuchungen beim Frauenarzt und habe die restlichen Vorsorgeuntersuchungen mit Angelika gemacht.

Es war ein so unvergesslich schönes Erlebnis, was ich mir niemals hätte träumen lassen!!! Schade, dass ich mich erst beim dritten Kind dazu entschieden habe! Wer das noch nicht erlebt hat, kann es sich nicht vorstellen, wie geborgen und "stressfrei" man ein Kind zur Welt bringen kann!
Vielen Dank

Hausgeburt ja oder nein?

Diese Frage müssen zunächst die werdenden Eltern für sich klären. Ist das geschafft, heißt es die richtige Begleiterin dafür zu finden. In Angelika Behrens haben wir sie gefunden.

Man spürt die innere Ruhe und Erfahrung schon bei der ersten Begegnung. So fühlt man sich gut aufgehoben und all die Fragen der werdenden Eltern kann man getrost stellen...

Nun nahte der errechnete Entbindungstermin. Frau Behrens war aus dem Urlaub zurück, es konnte losgehen. Natürlich war die „Hausgeburtskiste“ mit allem Wesentlichen (Handtücher, Kleidung, Decken, etc.) schon lange gepackt und auf Vollständigkeit geprüft.

Es sollte sich noch etwas hinziehen, bis die Wehen einsetzten und deutlich machten, dass die Geburt wohl bald bevorstünde. Die Option „Wassergeburt“ stand im Raum: Badewanne oder...? Ein Gebärpool!

Frau Behrens hatte ihn sich gerade erst zugelegt. Nun sollte er seine Premiere haben! Die Belastbarkeit des Bodens hatten wir geprüft. Ein solcher Pool fasst immerhin bis zu 400l (=400kg). Im Nu war der doppelwandige Pool mit einer Art Fön aufgepustet, noch schnell eine Inlay-Folie rein, ein paar Handtücher drumherum. Ein langer Schlauch zum Befüllen, ein passendes Anschlussstück für den Küchenwasserhahn: Alles dabei. In 30 min steht der stabile Pool mit wohlbeheiztem Wasser komplett.

Die Geburt in dem geräumigen Pool lässt der werdenden Mutter ausreichend Bewegungsmöglichkeit. Frau Behrens begleitet die Geburt, gibt Tipps, die den werdenden Eltern helfen, hält sich sonst „im Hintergrund“, jederzeit eingriffsbereit. Meine Frau und ich konnten so unser Kind weitgehend „selbst“ zur Geburt begleiten.

Dass die Mutter die erste sein kann, die das Kind auf der Welt in ihren Armen empfängt ist, das aller Wertvollste und das alles in einer Umgebung, die das Kindchen schon im Mutterleib über 9 Monate kennenlernen konnte. Zeit, Ruhe, Geborgenheit, nicht zu helles Licht, keine Routine – in die ein Kind geboren wird.

Das ist ein wunderbarer Start für ein Menschenleben und ist durch eine Hausgeburt unter Begleitung erfahrener Hebammen möglich. In unserem Fall war neben Frau Behrens noch „unsere eigene“ Hebamme dabei, die uns in der Schwangerschaft begleitet hat und nun unser Wochenbett betreut.

Zurück zur Logistik: Der Pool war in Nullkommanix abgepumpt, die Inlay-Folie entsorgt, die Handtücher füllten eine Waschmaschine – fertig. Da bleibt Zeit für das Wesentliche...

Herzlichen Dank, Frau Behrens! Wir sind froh, dass wir das Glück hatten, unser Kind in einer Hausgeburt empfangen zu dürfen!

Ein Unterschied wie Tag und NachT

Bei unserem ersten Kind war es gar keine Frage, dass wir zur Geburt ins Krankenhaus gehen. Wir hatten mal kurz über ein Geburtshaus nachgedacht, wollten dann aber auf die Sicherheit sofort einen Kinderarzt vor Ort zu haben, falls mit dem Baby irgendwas ist, nicht verzichten. Als ich die ersten Anzeichen von Wehen verspürte sind wir dann auch ziemlich bald ins Krankenhaus gefahren, weil wir ja keine Ahnung hatten wie schnell es gehen kann bzw. wie lange es vielleicht auch noch dauert. Die Geburt zog sich dann über zwei Tage hin während denen wir immer wieder nach Hause geschickt wurden und oft auch in einem Zimmer sehr lange alleine gelassen wurden bis wieder eine Hebamme Zeit hatte, nach uns zu schauen. Letztendlich kam unser Sohn dann nach einigen Stunden Wehentropf mit Hilfe von Dammschnitt und Saugglocke zur Welt. Wir waren glücklich dass er da war und fühlten uns abgesehen von der Tatsache, dass wir sehr oft alleine gelassen wurden im Krankenhaus eigentlich auch ganz gut betreut.

Zwei Jahre später wurde ich wieder schwanger und hatte mich in der Zwischenzeit sehr viel mit der Entwicklung von Kindern, der Bedeutung des Stillens und auch der Geburt auseinandergesetzt. Ich erfuhr welchen Einfluss die Atmosphäre und Umgebung auf den Geburtsverlauf haben kann und es entstand der Wunsch unserem zweiten Kind eine Geburt ohne medizinische Eingriffe zu ermöglichen, die in einer krankenhausfernen Umgebung und somit einem anderen Geburtsverlauf vielleicht gar nicht nötig werden. So wurde die Hausgeburt für mich ein Thema und ich suchte nach einer Hebamme, die Hausgeburten betreut. Ich bin auf Angelika Behrens gestoßen und hatte das große Glück, dass sie für den Monat Februar noch eine Frau in ihre Betreuung aufnehmen konnte.

Ich informierte meinen Mann über meine Pläne, der dem Thema Hausgeburt zunächst etwas skeptisch gegenüber stand. Er sagte jedoch dass er auf jeden Fall hinter mir steht und ich als diejenige, die das Kind auf die Welt bringt, darüber entscheiden müsste, wo die Geburt stattfinden soll. Nach unserem Kennenlern-Gespräch mit Angelika Behrens hatten wir dann beide ein sehr gutes Gefühl und bei den Vorsorgeuntersuchungen konnte Frau Behrens mir dann auch die letzten Ängste bzw. Zweifel, z.B. ob ich überhaupt dazu in der Lage bin ein Kind ohne Saugglocke auf die Welt zu bringen, nehmen. Ein weiterer Grund für die Hausgeburt war für uns auch, dass ich dann während der ganzen Geburt jemanden für mich haben würde, der sich um mich kümmert. Da wir noch nicht genau wussten was wir mit unserem Sohn in der Zeit machen und es auch möglich gewesen wäre, dass mein Mann sich um meinen Sohn kümmern muss und nicht dauernd bei mir sein kann, war es für mich wichtig zu wissen, dass da immer jemand da sein wird.

Als der Entbindungstermin näher rückte wurde ich mir immer sicherer, dass wir mit der Hausgeburt die richtige Entscheidung getroffen haben und ich konnte mich auch mental sehr gut darauf vorbereiten. Die Bedenken, dass etwas schiefgehen könnte verschwanden, da wir das Gefühl hatten, dass wir uns absolut darauf verlassen können, dass Frau Behrens es rechtzeitig erkennen würde, wenn bei der Geburt ein Risiko entsteht und ich dann jederzeit in das nahegelegene Krankenhaus wechseln könnte. Der errechnete Geburtstermin verstrich und bis auf ein paar leichte Wehen ab und an die dann wieder aufhörten tat sich noch nichts. Gerade in dieser Zeit war ich sehr froh, von Frau Behrens betreut zu werden, die mir bei ihren Besuchen versicherte, dass noch alles in Ordnung ist und ich ja Anzeichen dafür hätte, dass es in den nächsten Tagen losgeht. So gelang es mir, mich gedanklich noch gar nicht auf eine bevorstehende Einleitung im Krankenhaus einzustellen sondern darauf zu vertrauen, dass sich unsere Tochter von selber auf den Weg machen wird auch wenn ich es mir zwischendurch schon nicht mehr vorstellen konnte.

7 Tage nach dem errechneten Termin kam ich dann abends gegen 18 Uhr mit meinem Sohn vom Spielplatz heim und merkte schon, dass sich wieder ein bisschen was tat. Es waren aber nur sehr leichte Wehen und wir haben ganz normal zusammen Abend gegessen und ich hab unseren Sohn ins Bett gebracht. Als es dann auf 22 Uhr zuging merkte ich schon, dass die Wehen nun doch recht heftig wurden und ich sie nur noch im Stehen veratmen konnte. Mein Mann meinte dann rufen wir nun besser Frau Behrens an damit sie sich schon mal darauf einstellen kann, dass es heute Nacht losgehen könnte. Die Abstände zwischen den Wehen waren nur noch 2-3 Minuten und ich fragte Frau Behrens, ob ich erst mal ein Bad nehmen sollte. Sie meinte wenn die Abstände schon so kurz sind, dann werden die Wehen wohl nicht mehr weggehen. Ich sollte lieber versuchen noch ein bisschen zu schlafen. Mein Mann tat das dann auch und ich ging unter die Dusche, weil ich das dringende Bedürfnis danach hatte. Das Abtrocknen und Anziehen fiel mir unter den Wehen dann schon ziemlich schwer und als ich fertig war rief ich Frau Behrens noch mal an, dass sie jetzt doch lieber kommen sollte. Da war es schon fast 23:30 Uhr und ich weckte auch meinen Mann wieder. Wir ließen im Wohnzimmer alle Rollläden runter, machten unsere gemütlichen Lichter an und holten die Kiste mit den Sachen für die Geburt. Ich hatte nun fast dauernd damit zu tun, die Wehen zu veratmen, die schon sehr heftig waren und kaum noch Abstand dazwischen hatten.

Als Frau Behrens um ca. 00:00 Uhr kam schaute sie zuerst ganz kurz nach den Herztönen des Babys und meinte dem Baby geht es gut. Dann wollte sie mich untersuchen und ich hatte das Gefühl, dass ich mich dazu überhaupt nicht mehr hinlegen kann. In einer Wehenpause ging das dann aber doch ganz gut und Frau Behrens meinte der Muttermund ist schon auf 9 cm. Da war ich echt überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Frau Behrens rief dann auch gleich ihre Kollegin an, die zur Geburt dazu kommen sollte. Lisa Schreck, die zweite Hebamme, war ca. 20 Minuten später da, Frau Behrens hat sie ganz leise reingelassen, sodass ich kaum Notiz davon nahm und in meiner Konzentration nicht gestört wurde. Im Hintergrund hatte Frau Behrens das Sofa und den Boden davor schon mit Unterlagen abgedeckt und sie fragte mich, ob ich mal versuchen will mich vor das Sofa zu knien. Zuerst dachte ich, dass ich mit den Wehen nur im Stehen klar komme aber das mit dem Knien hat dann doch ganz gut funktioniert. Mein Mann saß auf dem Sofa vor mir, sodass ich mich an ihm festhalten konnte. Frau Behrens war hinter mir und ich konnte mich voll darauf konzentrieren die Wehen zu veratmen. Nachdem ich in die kniende Position gewechselt hatte platze auch recht schnell die Fruchtblase und  dann dauerte es auch nicht mehr lange bis Frau Behrens sagte dass die schon das Köpfchen sehen kann. Mit der nächsten Wehe kam dann auch der restliche Körper hinterher, da war es gerade mal 00:52 Uhr. Frau Behrens legte unsere Tochter auf den Boden vor mich und ich konnte sie selber aufnehmen. Das war ein unbeschreiblicher Moment.

Frau Behrens half mir dann aufs Sofa und dort ließ sie meinen Mann und mich erst mal in Ruhe die ersten Momente mit unserer Tochter genießen. Im Hintergrund erledigte sie gemeinsam mit der zweiten Hebamme das Schriftliche. Die Nachgeburt kam ca. 20 Minuten später. Frau Behrens kontrollierte ob alles vollständig ist und erklärte uns dabei auch die Plazenta. Später half Angelika Behrens mir dann noch zur Dusche und als sie sich verabschiedete lagen mein Mann und ich gemeinsam mit unserer Tochter im Schlafzimmer. Es war sehr schön nach der Geburt ins eigene Bett zu fallen.

Abschließend können wir nur sagen, dass wir den Schritt Hausgeburt nicht bereut haben, die private Atmosphäre macht einen entscheidenden Unterschied für den Geburtsverlauf und wir sind Frau Behrens sehr dankbar, dass sie es uns ermöglicht hat, unsere Tochter bei uns im Wohnzimmer empfangen zu können. Dass es letztendlich so schnell und problemlos gehen wird und unser Sohn einfach alles verschläft, hätten wir uns nicht erträumen lassen.

Vielen Dank Frau Behrens!

Erfahrungsbericht Familie Paul - 20.04.2013

Schon bald zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft beschäftigten mein Mann und ich uns mit der Frage, wie wir uns die Geburt unseres Kindes wünschen würden. Aus unserem Freundeskreis hörten wir einige abschreckende Beispiele, wie Geburten verlaufen waren, alle im klinischen Kontext. Vor allen Dingen war kaum eine Geburt auf natürliche Weise von statten gegangen. Die meisten berichteten von Komplikationen, so dass der Geburtsvorgang auf künstliche (medizinische) Art und Weise beeinflusst werden musste. So wurde uns klar, dass wir vor allen Dingen, wenn irgend möglich, uns eine Geburt wünschten, bei der unser Kind ohne medizinische oder technische Hilfe zur Welt kommen konnte. Deshalb machten wir uns auf die Suche nach einer Hebamme, die uns bei einer Hausgeburt begleiten würde. Nach Gesprächen mit verschiedenen Hebammen entschieden wir uns schließlich für Angelika Behrens, weil sie zum einen viel Erfahrung hat und außerdem eine angenehme Ruhe, aber auch Klarheit und Bestimmtheit ausstrahlte. All dies schien uns für die Begleitung einer Geburt wichtig, insbesondere wenn es für einen selbst die erste Geburt eines Kindes ist.

Obwohl meine Schwangerschaft vollkommen problemlos verlief, standen zum Teil Freunde und manche Familienangehörige einer Hausgeburt kritisch gegenüber. Gleichzeitig erfuhren wir von Frauen, die ihre Kinder zu hause zur Welt gebracht hatten, nur positives und wurden dadurch in unserem Vorhaben bestärkt.

In den letzten Wochen vor der Geburt kam Frau Behrens regelmäßig zur vorgeburtlichen Untersuchung zu uns nach Hause. So konnten wir uns ein wenig besser kennen lernen und wurden miteinander vertrauter. Frau Behrens bereitete alles gut mit uns für das bevorstehende Ereignis vor, so dass bei mir eine innere Gewissheit entstehen konnte, dass es für uns richtig ist, eine Hausgeburt zu machen.

Der Tag an dem unser Sohn zur Welt kam, verlief ganz entspannt. Früh morgens hatte ich einen Blasensprung. Darüber informierte ich Frau Behrens am Telefon. Sie riet mir, den Tag „ganz normal“ zu gestalten. Am Vormittag kam sie vorbei und vergewisserte sich durch eine Untersuchung, dass alles in Ordnung ist.

Am Nachmittag setzten die Wehen ein. Um ca. 19:00 Uhr riefen wir Frau Behrens dazu und um 22:15 Uhr war unser Kind schon da.

Für mich war es wohltuend, in meiner vertrauten Umgebung, mit der Hilfe und Unterstützung meines Mannes und Frau Behrens, die neue und unbekannte Situation einer Geburt zu meistern. Es war die beste Entscheidung.

Noch vor wenigen Jahren hätte ich mir nie vorstellen können,

dass eine Hausgeburt für mich in Frage kommt. Ich hatte mich mit diesem Thema nicht näher auseinandergesetzt, dachte aber, das wäre nur etwas für besonders alternative Frauen. Meine erste Entbindung im Krankenhaus verlief relativ problemlos und war ein sehr positives Erlebnis für mich. Die Nachsorge übernahm damals Angelika Behrens, bei der ich auch einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht hatte. Ihre besonnene Art tat uns sehr gut und brachte viel Ruhe in unser junges Familienleben. Daher war klar, dass ich auch beim zweiten Kind die Nachsorge von ihr machen lassen wollte und am besten noch einen Teil der Vorsorge dazu.

Allmählich reifte in mir der Wunsch, Angelika auch bei einer weiteren Entbindung an meiner Seite zu haben. Es war klar, dass dies nur im Rahmen einer Hausgeburt möglich wäre, und das war der Auslöser dafür, dass ich mich überhaupt näher mit dem Thema auseinandersetzte und mir klar wurde, wie viele Gründe eigentlich für eine Hausgeburt sprechen. Auch mein Mann war sofort bereit, sich auf eine Hausgeburt einzulassen. Durch mein positives Geburtserlebnis bei meinem ersten Kind fühlte ich mich gestärkt und hatte keine Angst vor der Geburt an sich. In den Wochen vor der Entbindung war meine größte Angst, dass es aus irgendwelchen Gründen mit der Hausgeburt nicht klappt!

Mein zweites Kind ließ sich schließlich sehr viel Zeit. Ich war 12 Tage über dem Termin, und Angelika war in dieser Zeit sehr hilfreich, da sie mir stets das beruhigende Gefühl gab, dass noch alles in Ordnung ist. Mein Frauenarzt hätte mich in dieser Situation nur nervös gemacht und mich ins Krankenhaus geschickt. Nachdem diverse sanftere Versuche, die Geburt einzuleiten, erfolglos blieben, unternahmen wir schließlich einen Einleitungsversuch mit einem Wehencocktail. Dieses geplante Vorgehen hatte auch den Vorteil, dass wir unser großes Kind entspannt zu Freunden bringen konnten, wo es übernachten konnte, bevor ich den Cocktail einnahm. Nach dem Cocktail machte ich mit meinem Mann noch einen kleinen Spaziergang, um die Sache zu beschleunigen. Nach einiger Zeit setzten dann auch Wehen ein, aber anfangs spielte ich mit meinem Mann noch Karten und hörte Musik.

Es war eine sehr entspannte Atmosphäre im eigenen Wohnzimmer statt im Krankenhaus. Zwischendurch telefonierte ich zwei Mal mit Angelika und berichtete vom Wehenverlauf. Sie kam dann vorbei, kontrollierte die Herztöne und ging dann noch einen Spaziergang machen. Inzwischen wurden die Wehen deutlich stärker, sodass ich sehr froh war, als Angelika wieder da war. Sie holte auch gleich ihre Ausrüstung aus dem Auto und bereitete alles vor. Ansonsten war sie einfach neben mir, an meiner Seite und strahlte Ruhe aus, aber ich konnte die Geburt völlig selbstbestimmt angehen. Es ging alles sehr schnell; drei Stunden nach der ersten Wehe war mein Sohn schon geboren.

Angelika fing ihn auf und legte ihn auf den Boden und ich konnte mein Kind als Erste selbst hochnehmen – unbeschreiblich. Es ging ihm sehr gut, er hatte gleich die volle Punktzahl beim Apgar-Test und noch im Wohnzimmer trank er zum ersten Mal an der Brust. Angelika half mir noch zu duschen und brachte mich und das Baby ins Bett.

Insgesamt eine Traumgeburt mit super Begleitung, ich bin sehr dankbar für das Hausgeburtserlebnis und inzwischen eine glühende Verfechterin von Hausgeburten.

Geburtsbericht eines stark beteiligten „Unbeteiligten“ – oder wie schön eine Hausgeburt für einen Vater sein kann.

Um hier einen vollständigen Geburtsbericht wiederzugeben, ist es für mich notwendig, schon bei der ersten Begegnung mit Angelika Behrens anzufangen. Uns war beiden nach dem ersten Gespräch klar, dass wenn wir eine Hausgeburt machen wollten dann mit ihr, denn diese Ruhe und Gelassenheit gepaart mit der Selbstverständlichkeit, dass eine Hausgeburt die natürlichste Sache der Welt sei, hat uns sofort überzeugt.

Die anschließenden Voruntersuchungen fanden alle bei uns zu Hause statt, was besonders meine Frau sehr schätzte. Als es dann näher auf die Geburt zuging machten wir uns schon so unsere Gedanken, ob eine Hausgeburt nun doch das Richtige sei, aber mit jedem Vorsorgetermin stieg unser Vertrauen in uns, dass wir dies schon hinbekommen werden.

Aber nun zur Geburt. Diese begann für mich mit dem Aufwachen um halb 1 und der Erklärung meiner Frau, dass die Fruchtblase wohl gerissen sei. Ich war erstmal etwas perplex. Als dann auch noch die Wehen alle fünf Minuten kamen war klar, es geht los und die Zeit zu Zweit ist bald vorbei. In dieser Situation war ich nervöser als meine Frau. Sie war relativ entspannt und wir hatten uns in unser Esszimmer gesetzt, den Kaminofen angefeuert und einige Kerzen angezündet.

So saßen wir eine gute Stunde und meine Aufgabe bestand in der Zeitmessung der Wehen und den Ofen weiter anzuheizen. Zwischenzeitlich hatte sich meine Aufgabe noch um das „mitatmen“ erweitert, allerdings dachte ich mir, naja, so heftig und schlimm ist eine Geburt wohl auch wieder nicht. Hier sollte ich dann doch bald eines besseren belehrt werden, denn gegen halb sechs wurden die Wehen stärker und stärker und wohl auch schmerzhafter. Schließlich riefen wir wieder bei Angelika Behrens an. Kurz danach war sie da, die Wehen waren nochmal deutlich stärker geworden und meine Frau kam für einen kurzen Augenblick an den Punkt, wo sie nicht mehr wollte.

Somit kam „unsere“ Hebamme genau zum richtigen Zeitpunkt. Inzwischen hatte ich eine weitere Aufgabe, das Gegenhalten in den Wehen. Angelika Behrens schaffte es trotz inzwischen 30 Grad Raumtemparatur meiner Frau die Motivation und den Mut zu geben, weiter in der „Welle“ zu bleiben. So schaffte meine Frau die Übergangsphase ziemlich schnell und für mich sehr beeindruckend. Die weiteren Minuten bestanden während den Wehen aus starker Stützhaltung, was bei nun über 30 Grad mir deutlich die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Ein absolut erleichternder Punkt kam dann, als Angelika Behrens zwischen den Wehen langsam mit den Vorbereitungen für die Geburt begann. Es dauerte also keine Stunden mehr….

Äußerst spannend war dann wieder das Abhören der kindlichen Herztöne zwischendurch, jedoch hat die beruhigende Miene von Angelika Behrens immer gleich alle Sorgen meinerseits vertrieben. So ging es also mit riesen Schritten auf die Geburt zu und Angelika Behrens unterstützte meine Frau ohne sie in irgendeiner Weise zu bevormunden. Sie war einfach da und gab kleine Tipps und Hilfestellungen. Schließlich war der Kopf schon kurz vor der Geburt und sie sorgte mit aller Ruhe dafür, dass nichts zu überhastet geschah.

Als der Kopf geboren wurde, war ich überwältigt. Dann ging alles ganz schnell und zwei Wehen später lag die Kleine bei Mama auf dem Bauch. Unbeschreiblich. Auch die weitere Versorgung, die Geburt der Plazenta und die Behandlung der minimalsten Geburtsverletzungen war super professionell, ruhig und ganz im Hintergrund, wenn auch in dem Moment für mich fast nur noch Nebensache. Es war einfach nur schön, dass wir dies alles bei uns zu Hause erleben konnten. Abschließend noch eine Bemerkung zum Wochenbett. Es war wunderbar, dass Angelika Behrens anfangs zweimal am Tag kam.

Wir hatten viel Zeit und Ruhe uns als Familie aneinander zu gewöhnen und dennoch immer die Möglichkeit Fragen zu stellen. Wir würden uns beide jederzeit wieder für eine Hausgeburt mit ihr entscheiden, denn diese Ruhe und Gelassenheit gab uns wirklich das Gefühl in Sicherheit zu sein und gleichzeitig aber auch die Möglichkeit aktiv die Geburt aus „eigenen Kräften“ zu gestalten.

Vielen lieben Dank nochmals für die gute Betreuung.

Ich habe mir keine Gedanken über die Möglichkeiten einer Hausgeburt gemacht.

Vor der Geburt meines ersten Kindes habe ich mir keine Gedanken über die Möglichkeit einer Hausgeburt gemacht. Wir haben uns ein Krankenhaus in der Nähe gesucht und auf das dortige Personal vertraut. Meine Erfahrungen dort waren zum Großteil negativ und ich hatte drei Jahre Zeit, um mir bis zu meiner nächsten Schwangerschaft zu überlegen was ich alles anders machen möchte. Die Liste wurde immer länger: Ich lasse mich nicht beunruhigen, wenn mein Kind etwas kleiner ist als der Durchschnitt, ich lasse mir auf gar keinen Fall eine PDA aufschwatzen und ich werde es mir nicht gefallen lassen mit Wehen für längere Zeit auf dem Rücken zu liegen zu müssen. Dennoch blieb die Angst, dass ich zu beschäftigt bin, mich zu wehren und es mir wieder so geht wie beim letzten Mal. Also wollte ich vor allem eins: Mich nicht mehr völlig Fremden anvertrauen.
Da ich nicht wollte, dass mein Sohn etwas von der Geburt mitbekommt, dachte ich zuerst an ein Geburtshaus oder eine ambulante Geburt. Wollte ich jedoch eine vertraute Hebamme an meiner Seite, dann blieb nur die Hausgeburt. Auf die Idee der Hausgeburt, hatte mich eine Freundin gebracht, die damit gute Erfahrungen gemacht hat. Nach dem ersten Beratungsgespräch mit Frau Behrens, ist die Entscheidung schnell gefallen und ich war sehr erleichtert darüber. Plötzlich hatte ich keine Angst mehr vor der Geburt, sondern freute mich darauf. Ich kann während der Geburt tun was ich möchte und habe jemand an meiner Seite, der mich unterstützt, wenn ich Hilfe brauche. Eine Verlegung ins Krankenhaus wäre eine bewusste Entscheidung. Mein Mann und ich fragten uns oft, wieso sich nicht mehr Frauen für Hausgeburten entscheiden und vor allem warum wir nicht früher auf die Idee gekommen sind.
Schon die Vorsorgeuntersuchungen fand ich sehr gut. Bei meiner Frauenärztin musste ich oft eine Stunde warten, bis ich an der Reihe war. Die Untersuchungen dauerten dann wenige Minuten. (Ich hatte wie schon beim ersten Mal eine unkomplizierte Schwangerschaft.) Bei den Vorsorgeuntersuchungen bei Frau Behrens fielen Wartezeiten weg und sie nahm sich für die Untersuchungen mehr Zeit. Im Gegensatz zur Verunsicherung, die ich gegen Ende der letzten Schwangerschaft erlebte, fühlte ich für mich und mein Ungeborenes eine große Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Kurz vor dem Geburtstermin reisten meine Großeltern an, um sich während und kurz nach der Geburt um meinen Sohn zu kümmern.
Die Wehen begannen als alle gerade schlafen gegangen waren. Also ließ ich sie schlafen und setzte mich ins Bad (alle anderen Zimmer waren ja belegt) zum Stricken und Atmen. Als ich meinen Mann geweckt hatte, zog ich ins Schlafzimmer um. Zu keinem Zeitpunkt fand ich die Schmerzen unerträglich. Es frustrierte mich jedoch, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt das Gefühl hatte, es ginge gar nicht mehr weiter. Auch meine Wehen waren irgendwann nur noch schwach. Nach einer halben Stunde Schlaf und etwas Kalzium ging es weiter. Das Köpfchen meiner Tochter lag nicht richtig im Becken und es hat mich sehr beeindruckt, dass es Frau Behrens gelang den Kopf zu drehen.
Meine Tochter wurde um 6:30 Uhr geboren. Um 7:00 Uhr wachte mein Sohn auf und konnte seine kleine Schwester gleich begrüßen. Auch den Mutterkuchen durfte er sich anschauen (danach hat er schon wochenlang gefragt). Gegen 8:00 Uhr wachten meine Großeltern auf und waren völlig überrascht über das Baby in meinem Bett. Sie konnten es gar nicht fassen, dass sie nichts mitbekommen hatten. Auch die anschließende Bettruhe war entspannter als im Krankenhaus. Mein Opa spielte mit meinem Sohn, meine Oma kümmerte sich um den Haushalt und mein Mann bediente mich.
Ich bin sehr froh, dass ich mich für die Hausgeburt entschieden habe, denn ich bin mir sicher, dass es im Krankenhaus ähnlich wie bei der Geburt meines Sohnes gelaufen wäre. Sicher hätte ich nicht die Zeit bekommen mich auszuruhen, als die Wehen nachließen. Auch fand ich es gut, nach der Geburt mit Frau Behrens darüber sprechen zu können. Das hätte ich mir bei meiner ersten Geburt gewünscht. Die Entwicklung in den Krankenhäusern finde ich erschreckend und traurig. Ich hatte das Gefühl „Nummer Soundso“ zu sein und dass das Kind so schnell wie möglich raus muss, egal wie. Technische Hilfsmittel, im medizinischen Notfall sicherlich lebensrettend, werden zu früh oder unnötig eingesetzt. Ich habe heute noch das Gefühl, dass mein Sohn mir aus dem Leib gerissen wurde, dass weder PDA noch Saugglocke nötig gewesen wären, hätte ich nur mehr Zeit gehabt. Meine Tochter habe ich geboren.

So komisch es auch klingt, aber mein Problem war  WO … wo in meiner Wohnung? - Hausgeburt Josch Matti 23.05.2011

Ich habe mich Anfang der zweiten Schwangerschaft mit einer Bekannten über Hausgeburten unterhalten und dabei eine Hausgeburt noch vehement abgelehnt, weil ich mich nirgendwo in meiner Wohnung entbinden gesehen habe! Ich sag ja, es hört sich komisch an, aber somit war das Thema Hausgeburt für mich ausgeschlossen. Und das genau so lange, bis uns Angelika besuchen kam.

Ich fang mal von vorne an. Ich wollte meine Vorsorgeuntersuchungen gerne Zuhause machen, da unser 2-jähriger Sohn es ziemlich langweilig fand 20 min zu warten bis das CTG beim Frauenarzt geschrieben bzw. die Untersuchung abgeschlossen war!

Und da wir Angelika schon von der Geburtsvorbereitung und Nachsorge von unsrem ersten Sohn kannten,  war es keine Frage die Vorsorge  weiter von ihr machen zu lassen.

Und so kam es also dazu, dass Angelika uns besuchte und uns fragte wo wir den vor hätten dieses Mal zu entbinden. Die Entscheidung für das Krankenhaus war schon gefallen, da wir bei der 1.Geburt eigentlich, und ich sage heute eigentlich,  sehr zufrieden waren. Sie sprach dann das Thema Hausgeburt an und ich erklärte ihr mein Problem, dass ich eigentlich nichts Verwerfliches daran finden kann, mein Problem ja nur das WO ist.

Dann verwies sie mich auf genau diese Seite und meinte es könnte mir vielleicht helfen Erfahrungsberichte von anderen Frauen zu lesen, um mir die Frage vielleicht zu beantworten. Gesagt, getan ich fand mich genau auf dieser Seite wieder und bevor ich angefangen habe zu lesen entdeckte ich den Gebär-Pool und meine Frage WO hatte sich beantwortet! Bei mir zu Hause im Pool!

Es folgten dann noch einige Gespräche mit Angelika um alle Eventualitäten zu klären und alle Unklarheiten zu beseitigen. Und dann nahm alles seinen Lauf-  wir ließen uns auf das „Abenteuer“ Hausgeburt ein.

Der Tag kam und es wurde so langsam Zeit Angelika anzurufen, denn die Wehen kamen nun schon in sehr regelmäßigen Abständen. Die Kiste mit sämtlichen Utensilien die benötigt werden,  waren natürlich schon Wochen  vorher gepackt. Angelika kam und wir unterhielten uns erst noch eine Weile.  Nach und nach richtete sie alles her was sie bzw. wir so benötigten, unter anderem auch den Pool. Es stellte sich dann  heraus das kein Adapter auf unsere Wasserzuleitungen passte, somit hatte ich kurzerhand meine eigenen Wasserträger, ich fühlte mich wie Cleopatra!

Es kam dann alles anders als wir es uns vorgestellt hatten, es war doch keine Wassergeburt unser Josch kam „an Land“ zur Welt, weil ich mich dort dann doch wohler fühlte.

Die Geburt an sich verlief dank Angelika sehr ruhig. Sie gab uns immer ein Gefühl der Sicherheit. Wenn wir heute daran zurück denken haben wir auch immer ein Lächeln im Gesicht Wir duften dann erst einmal alle in Ruhe kuscheln,  genießen und ankommen bevor es mit den Untersuchungen weiterging. 

Nach einiger Zeit gingen wir dann ins Schlafzimmer,  sie räumte noch schnell alles zusammen und ließ uns dann vorerst mal alleine, so konnten wir  das Erlebte gemeinsam und in aller Ruhe noch einmal Revue passieren lassen. Ich nehme  abschließend an dieser Stelle nochmal Stellung zu meinem “eigentlich“ am Anfang.

Die Möglichkeit der Ruhe und Entspannung,  die wir zu Hause erleben durften kann einem im Krankenhaus gar nicht gegeben werden. So konnte auch mein Mann unser Glück ganz anders genießen als das letzte Mal.

Zum Schluss  möchten wir anderen Paaren, aus eigener Erfahrung, raten gut zu überlegen wem und ob überhaupt man anderen erzählt, dass eine Hausgeburt geplant ist. Wir würden uns jederzeit wieder auf das „Abenteuer“ einlassen, natürlich vorausgesetzt mit dem Kind ist alles in Ordnung.

Wir möchten uns auf diesem Weg nochmal ganz herzlich bei Angelika bedanken, denn sie hat uns zu jeder Zeit das Gefühl gegeben, dass das, was und wie wir es machen richtig ist, egal ob vor, während oder nach der Geburt. Wir konnten uns ihr öffnen und  ein sehr vertrautes Verhältnis genießen.

DANKE

 

 

 

Schon lange bevor ich schwanger war, stand für mich fest: würde ich einmal Kinder bekommen, kämen diese nicht in einem Krankenhaus zur Welt.

Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum man –eine normale Schwangerschaft vorausgesetzt– zum Gebären in ein Krankenhaus gehen soll, Schwangerschaft und Geburt sind doch keine Krankheiten, oder doch?


Bestärkt in meinem Wunsch mein Kind nicht in einer Klinik zur Welt zu bringen wurde ich, als ich während meiner ersten Schwangerschaft in der 25sten Schwangerschaftswoche in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Aufgrund vorzeitiger muttermundwirksamer Wehen wurde ich dort zwei endlose Wochen lang ‚bewacht’. Aus medizinischer Sicht wurde ich dort sicherlich gut versorgt. Wie mein Seelenleben aussah interessierte jedoch nicht besonders, genauso wenig wie meine eigene Meinung und meine Ängste. Ich fühlte mich dort völlig unmündig und als hätte ich keinerlei Mitspracherecht, dabei ging es doch um mein Kind. Es war klar, so wollte ich mich während einer Geburt nicht fühlen, wie würde ich so verunsichert und ängstlich ein Kind auf die Welt bringen können?


Vier Tage vor dem errechneten Termin durfte mein Sohn, hingegen aller ärztlicher Prophezeiungen einer Frühgeburt, im Geburtshaus zur Welt kommen. Es war keine leichte Geburt und doch fühlte ich mich zu jeder Zeit geborgen und sicher. Ich hatte während der ganzen zwölf Stunden zwei Hebammen nur für mich.

Zwei Hebammen, die sich um mich kümmerten, mich unterstützten, mir Kraft gaben, mich hielten und mich einfach gebären ließen. Auch mein Mann fühlte sich nie fehl am Platz oder unsicher. Er konnte sich sogar zwischendurch etwas ausruhen und schlafen, er wusste mich ja gut versorgt und betreut.

Als ich zum zweiten Mal schwanger wurde, stand zunächst außer Frage, dass ich wieder ins Geburtshaus gehe. Mein Mann war es, der die Hausgeburt ins Spiel brachte. In eine Klinik wollten wir beide nicht, das war klar, wir hatten ja diese tolle Erfahrung bei der Geburt unseres ersten Kindes gemacht.

Zu Anfang hatte ich gegenüber der Hausgeburt doch einige Bedenken: würden die Nachbarn etwas mitbekommen –wir wohnten zu der Zeit in einem Dreifamilienhaus–; würde mich irgendwer stören, etwa das Telefon, der Postbote, ein spontaner Besucher; wer würde nachher alles putzen und waschen?

Nach vielen ausführlichen Gesprächen mit Angelika Behrens, die ich schon von der Geburtsnachsorge meines ersten Kindes kannte, waren meine Bedenken ausgeräumt. Zudem sprachen noch zwei wichtige Gründe für eine Geburt zu Hause: Erstens würden wir uns die Fahrt zum Geburtshaus und nach der Geburt zurück mit einem kleinen frisch geborenen Wesen ersparen. Zweitens hätte ich mit Angelika auf alle Fälle eine vertraute Person an meiner Seite, was im Geburtshaus unter Umständen nicht der Fall wäre.

Die Entscheidung für die Hausgeburt war die richtige und hätten wir sie nicht getroffen, so hätte es unsere Tochter für uns getan. Sie kam nach nur zwei Stunden gesund und munter im Kinderzimmer ihres großen Bruders auf die Welt. In dieser kurzen Zeit hätten wir es nicht geschafft unseren ‚Großen’ zu den Großeltern zu bringen und selbst ins Geburtshaus zu fahren. So wurden die Großeltern gleichzeitig mit Angelika Behrens benachrichtigt und konnten unseren Sohn abholen, bevor sie eintraf.

Es ist ein großes Glück, wenn man zu Hause in Ruhe und selbst bestimmt, mit Unterstützung einer erfahrenen und einfühlsamen Hebamme wie Angelika Behrens gebären darf. Es ist ein großes Glück wenn man die ersten Stunden nach der Geburt zu dritt in einer vertrauten Umgebung in Ruhe und Geborgenheit verbringen darf und sich einfach nur dem Wunder des Lebens hingeben kann.

Wir danken Angelika Behrens sehr dafür, dass sie uns das wunderbare Erlebnis einer Hausgeburt möglich gemacht hat. Und wünschen allen werdenden Eltern Mut für die richtige Entscheidung, wie auch immer sie für Euch aussehen mag.

 

 

 

Hausgeburt Charlotte Fraise Prou, 03.06.2009

Die Frage nach einer Hausgeburt hat sich uns erst bei der dritten Schwangerschaft gestellt. Nach zwei problemlosen und sehr raschen Geburten, waren es vor allem erst mal sehr pragmatische Gründe, die uns auf das Thema gebracht haben (wegen evt. Zeitmangel spart man sich den Weg in die Klinik ...)

Angelika Behrens hat sich im Vorfeld ganz viel Zeit genommen, um all unsere Fragen offen und ehrlich zu beantworten und ist auf uns eingegangen, wenn uns etwas beunruhigte. Eine große Hilfe war es, dass wir uns schon seit der Vorsorgeuntersuchungen in der zweiten Schwangerschaft kannten.

Dass ich während der Wehen und der Geburt in meiner vertrauten Umgebung bleiben durfte, war für mich wichtig und hilfreich. Auch mein Mann, der bei den zwei Klinikgeburten anwesend war, konnte mich zu Hause unter der Geburt besser unterstützen.

Es ist ein Geschenk, dass wir durch die Hausgeburt als Familie gemeinsam die Ankunft unsere Tochter erleben konnten. Die besondere Atmosphäre einer Geburt war so auch für die beiden anderen Kinder spürbar, die während der Geburt in unserer Wohnung betreut wurden und recht bald ihre Schwester begrüßen durften. Die Betreuung am Geburtstag war einfach super.

Alle Zweifel, die wir bezüglich der Versorgung in den ersten 24 Stunden hatten, waren unberechtigt: Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl mit der Situation überfordert oder allein gelassen zu sein. Angelika Behrens war jederzeit erreichbar und hat uns ein sicheres Gefühl gegeben. Entgegen unsere Erwartung habe ich mich viel besser und persönlicher betreut gefühlt als in der Klinik.

Außerdem fiel es mir leichter die Wochenbettruhe einzuhalten. Zwar hatte ich nach der Geburt meines 2. Kindes in der Klinik zwei Tage intensiv Zeit mein Kind kennenzulernen, aber zu Hause angekommen, fiel es mir schwer konsequent im Bett liegen zu bleiben. Nach der Hausgeburt war jedoch für uns alle völlig klar, dass ich im Bett bleibe und man mich dort besuchen kann – das schlechte Gewissen nicht für die anderen da sein zu können hat sich gar nicht erst eingestellt. Ich war ja immer präsent.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich eine Hausgeburt (eine normale Schwangerschaft vorausgesetzt) nur weiterempfehlen. Es ist schön ein so wunderbares Ereignis wie eine Geburt zu Hause erleben zu können.

Deshalb bin ich Angelika Behrens sehr dankbar, dass sie es mir ermöglicht hat.

 

Warum habe ich mich für eine Hausgeburt bei Angelika Behrens entschieden? 
Weil ich schon mein erstes Kind außerhalb der Klinik im Geburtshaus zur Welt gebracht habe. Dabei habe ich erlebt, dass eine Geburt ein ganz empfindliches psychisches Geschehen ist. An weite Strecken meiner ersten Geburt konnte ich mich im Nachhinein nicht mehr erinnern - Filmriss.
 
Ich war so konzentriert, so versunken, dass ich Zeit, Raum und Schmerz vergaß. Und genau das ist die Stärke der außerklinischen Geburtshilfe: Uns Frauen wird absolute Ruhe, Konzentration und somit ungestörte Wehentätigkeit ermöglicht.
 
Die Hebammen sorgen für einen störungsfreien, friedlichen Schutzraum. Durch meine Ausbildungszeit als Kinderkrankenschwester kenne ich die Entbindungspraxis im Kreißsaal und habe dort gesehen, dass das Klinikpersonal ständig angehalten ist, die Gebärende mit allerlei Untersuchungen und Maßnahmen zu unterbrechen. Ein weiterer wichtiger Grund für eine Hausgeburt war, dass ich mit Frau Behrens vorher absprechen konnte, was mir wichtig ist unter der Geburt. Denn da es mein zweites Kind war, kannte ich meine Stärken und Schwächen als Gebärende.
 
Also durch all meine Vorerfahrungen war nun klar, dass ich auch mein zweites Kind außerklinisch entbinden werde, oder? Nein, 100%ig klar war mir das trotzdem anfangs nicht. Meine Gedanken waren: Was wird sein, wenn ich oder das Kind irgendwie Schaden erleiden sollten? Ich weiß zwar ganz genau, dass das in der Klinik öfter vorkommt, und ich weiß genau, dass die Voraussetzungen für eine gelingende Geburt Zuhause die allerbesten sind. Und ich vertraue auch der Hebamme, dass sie mich rechtzeitig in die Klinik verlegt, wenn es denn sein müsste.
 
Aber es gibt da einen Unterschied, der mir Sorgen bereitete: Als Mutter, die Zuhause entbindet, muss ich mit Vorwürfen aus meiner Familie und von manchen Ärzten rechnen, wenn irgendetwas passieren sollte. Da sie eine ganz andere Einstellung zur Geburt haben. Das war mein Konflikt, den ich Zugunsten der Hausgeburt entschieden habe – zum Glück!
 
Denn auch mein Osteopath sagt: Die Art und Weise, wie wir geboren werden und auf der Welt in Empfang genommen werden, hinterlässt ein Leben lang Spuren in uns. Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass ich meinen beiden Kindern eine natürliche und friedliche Geburt mit auf den Weg geben durfte. Es waren beides sehr gute Geburtserlebnisse unter Hebammenbegleitung.
 
Meinen Dank an Angelika Behrens, für ihre aufmerksame Begleitung und hilfreiche Unterstützung, unter der Geburt.